Ungarische Fischsuppe

So, und heute ist Freitag – Fisch steht auf der Einkaufsliste. Ich will eine ungarische Fischsuppe machen, und dazu benötige ich einen Fisch, der beim Garen fest bleibt. Wer auch immer in der Region eine Fischtheke anbietet wirbt für auch seine Beratung. Die nehme ich heute gerne in Anspruch. Viktoriabarsch, ganz sicher ein Fisch mit festem Fleisch, ist mir nämlich über. Der ist derzeit so in Mode wie einst Knoblauchbaguette, russiche Eier und Toast Hawaii. Was zur Folge hat, dass man mit seiner Überproduktion dem Viktoriasee ökologisch gerade den Garaus macht.

Heute hat man mir Steinbeisserbäckchen empfohlen, die dann doch schon einen Preis deutlich über zwei Euro für 100 Gramm hatten. Der Verkäufer meinte dann jedoch, dass die Bäckchen so intensiv schmeckten, dass man davon nicht so viel benötige. Da ich zuhause noch die Gemüsegrundlage für die Suppe mit kräftigem Fischgeschmack in der Tiefkühltruhe hatte, bin ich der Empfehlung gefolgt.

Die Fischsuppe ist einfach und relativ schnell zuzubereiten. Benötigt werden für 4 Personen: 1 mittlere Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 getrockneter scharfer Peperoni, Paprikapulver mild, 1-2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, ½ l Gemüsebrühe oder je 1/4 l Gemüsebrühe und Fischfond. Dann 2 Tomaten, 1 kleine Zucchini, eine kleine Aubergine, 1 mittlere Kartoffel, eine gelbe Paprika.

Das Gemüse in etwas 2 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Die Zwiebeln klein würfeln und in Olivenöl andünsten, bis sie glasig sind. Dann den Knoblauch und den Peperoni dazugeben, und weiterdünsten. Nach und nach die Gemüsewürfel dazugeben, die Tomaten zuletzt, und mit ½ TL mildem Paprikapulver bestreuen. Alles andünsten und dann mit der flüssigkeit ablöschen. Wer einen kräftigen Geschmack mag, verwendet zur Hälfte Fischfonds, sonst eben nur Brühe. Wenn die Gemüse so gar sind, wie gewünscht den ebenfalls in Würfel geschnittenen Fisch dazu geben und die Hitze reduzieren. In ein zwei Minuten ist auch der Fisch gar und die Suppe servierfertig.

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