Goldener Herbst

Maiskolben und Kürbisse, die farbenfrohen Verkünder eines goldenen Herbstes und beliebte Statisten bei Erntedankfesten, bauen eine Brücke vom warmen, bunten, sonnigen Sommer in den frischen Herbst, der durchaus noch schöne warme Sonnentage haben kann. Die Nächte jedoch kühlen schon merklich ab. Man fragt sich, ob die Sommerdecke noch ausreicht, oder ob man doch schon das Winterplumeau aus dem Schrank holen und in der Sonne auslüften soll.

So, wie sich die vielfältigen hellen Sommerfarben etwas zurückziehen und gedeckteren goldenen Tönen den Vortritt lassen, verändert sich allmählich auch das Markatangebot an Gemüsen und Obst. Weg von leichten Blättern, roten Beeren, Goldäpfeln und zartem Grün hin zu Wurzeln und Rüben, deftigeren Salaten, süßen und sauren Äpfeln und kräftigen Blattgemüsen.

In dieser Übergangszeit kann man durchaus noch Erdbeeren, eine späte Sorte, erstehen, und auch Tomaten liegen noch aus. Weintrauben und neuer Wein sind nicht mehr lange zu haben, und das erste Sauerkraut wird feilgeboten. Zum Hokkaido, den man inzwischen leider fast schon rund ums Jahr bekommt, gesellen sich in ihrer Zeit nun der Muskatkürbis, der Butternut und der simple, aber wohlschmeckende Rote Zentner, um nur einige zu nennen. Der Herbst – eine Übergangszeit: Den Sommer noch auskosten, bevor der Winter vor der Tür steht.

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