Minipizza auf Chaptiteigboden

Gestern war ich zum Klönschnacken und Zechen eingeladen. Wir trafen uns später abends, und ich hatte den Verdacht, dass irgendwann doch noch Appetit aufkommen würde. So war es dann auch.

Es sollte schnell gehen und so habe ich Rosa Wolfs Teigrezept für Chapatis rausgesucht. 150 gr Mehl mit einer Prise Salz, 1 El Öl und ca. 70 ml lauwarmem Wasser angerührt, dann etwas ruhen lassen.

Der Belag war pure Resteverwertung. Ich hatte noch eine sämige Tomatensoße übrig, weniger als eine Portion. Dann fand ich im Kühlschrank einen Rest Genueser Pesto und drei einsam im Glas zurück gelassene Sardellen. Ebenso übrig waren 12 Taggiasca-Oliven, die ich halbierte.
Den Teig rollte ich dünn aus und stach mit einem kleinen Glas Teigscheibchen von ca 5 cm Durchmesser aus. Vierzehn Stück habe ich herausbekommen. Auf einige strich ich das Genueser Pesto, auf die übrigen kam die Tomatensoße. Dann belegte ich die Minis mit den Oliven und Sardellen. Geriebener Käse drüber, bei 200°C in den Ofen. Backen, bis der Teig einen braunen Schimmer bekommt.

Übrigens: Der geriebene Käse gehört nicht zu den Resten. Im Käseladen meines Vertrauens gibt es eine kräftige, selbst zusammengestellte Mischung für Fondue, die nicht zusammenklumpt. Von der Inhaberin habe ich den Tipp, dass man diesen geriebenen Käse gut einfrieren kann. Das stimmt. So habe ich immer einen Vorrat, ein spontanes Risotto ist immer drin, oder eben Pizza.

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