Minipizza auf Chaptiteigboden

Gestern war ich zum Klönschnacken und Zechen eingeladen. Wir trafen uns später abends, und ich hatte den Verdacht, dass irgendwann doch noch Appetit aufkommen würde. So war es dann auch.

Es sollte schnell gehen und so habe ich Rosa Wolfs Teigrezept für Chapatis rausgesucht. 150 gr Mehl mit einer Prise Salz, 1 El Öl und ca. 70 ml lauwarmem Wasser angerührt, dann etwas ruhen lassen.

Der Belag war pure Resteverwertung. Ich hatte noch eine sämige Tomatensoße übrig, weniger als eine Portion. Dann fand ich im Kühlschrank einen Rest Genueser Pesto und drei einsam im Glas zurück gelassene Sardellen. Ebenso übrig waren 12 Taggiasca-Oliven, die ich halbierte.
Den Teig rollte ich dünn aus und stach mit einem kleinen Glas Teigscheibchen von ca 5 cm Durchmesser aus. Vierzehn Stück habe ich herausbekommen. Auf einige strich ich das Genueser Pesto, auf die übrigen kam die Tomatensoße. Dann belegte ich die Minis mit den Oliven und Sardellen. Geriebener Käse drüber, bei 200°C in den Ofen. Backen, bis der Teig einen braunen Schimmer bekommt.

Übrigens: Der geriebene Käse gehört nicht zu den Resten. Im Käseladen meines Vertrauens gibt es eine kräftige, selbst zusammengestellte Mischung für Fondue, die nicht zusammenklumpt. Von der Inhaberin habe ich den Tipp, dass man diesen geriebenen Käse gut einfrieren kann. Das stimmt. So habe ich immer einen Vorrat, ein spontanes Risotto ist immer drin, oder eben Pizza.

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Vulkanspargel – Neues Gemüse, altes Gemüse

Vulkanspargel

Im Kaiserstuhl haben sich einige Landwirte und Köche der Aufgabe verschrieben, alte Gemüsesorten wieder anzubauen und den Kunden auf Märkten und in Restaurants wieder zugänglich zu machen. So soll die Vielfalt des angebauten Gemüses erweitert, ja eigentlich zurückerobert werden, die in den letzten Jahrzehnten aufgrund der Vereinheitlichung der Landwirtschaft stark zurückging.
Zu den vom Plenum Naturgarten Kaiserstuhl aufgezählten fünf alten-neuen Gemüsesorten zählt der Vulkanspargel, der zur Familie der Zichorien gehört. Im Spätherbst war es soweit, der erste Vulkanspargel wurde auf dem Münstermarkt angeboten. Klar, dass ich den gleich versuchen wollte. In den letzten Wochen habe ich verschiedene Zubereitungsarten ausprobiert und bin begeistert!
Der Vulkanspargel kann von Oktober bis Januar geerntet werden. Er hat spargelartige Sprößlinge, die von langen saftigen Blattstielen umgeben sind. Die Blätter sehen ein bisschen wie Löwenzahn aus.
Er zeichnet sich durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt (Vitamin A, Kalzium, Phosphor, Eisen, Karotin) aus und schmeckt insgesamt leicht bitter. Leider ist die Pflanze ziemlich anfällig dafür, schnell an den Blatträndern braun zu werden. Wenn es geht, lagert man sie am besten in einer Stofftasche auf dem Balkon.

Hier zwei einfache Arten, den Vulkanspargel zuzubereiten:
Die Blätter abzupfen, waschen und in ca. 4  Zentimeter lange Stückchen schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, etwas Muskatnuss darüberreiben. Die Vulkanspargelstengel dazu geben, bei mittlerer Hitze kurz in der Butter schwenken und dann mit drei oder vier Eiern eine Omelette daraus machen. Die Butter und der Muskat heben den leicht bitteren Geschmack des Vulkanspargels hervor, ohne dass dieser Geschmack das Omelette dominiert.

Quelle: Plenum Naturgarten Kaiserstuhl

Die Spargelsprößlinge mit der Hand voneinander trennen, in Butter bei mittlerer Hitze in der Pfanne anschwitzen, mit einem winzigen Schlöck Balsamicoessig ablöschen und zu einem kleinen, zartrosa gebratenen Rinderfiletsteak servieren.

Der Experimentierfreude sind natürlich keine Grenzen gesetzt, und so empfehle ich euch auch, Salatvarianten nach eurem gusto auszuprobieren. Da ich gerne bitter esse habe ich es mal versucht mit einer Mischung aus Vulkanspargelblättern, Chicoree und Radiccio, dazu Orangenschnitze und mit einem guten Rapsöl angemacht.
Was ich nun nicht weiß, mich aber brennend interessieren würde ist, wo dieser Vulkanspargel noch angebaut und angeboten wird. Ja, und ob einer von euch sich zu weiteren experimenten inspiriert fühlt. Nur zu, ich freue mich über weitere Beiträge!

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Rotkohlsalat mit Orangen und Schafskäse

In „Arm aber Bio“ beschreibt Rosa Wolf, was sie mit einem Rest Rotkohl macht, nämlich einen Salat in Abwandlung ihres Lieblingsrezeptes, das sie aus Budgetgründen nur am Rande erwähnt. Das „Original“ las sich aber so appetitanregend, dass ich damit mal experimentierte, ohne genaue Mengenangaben zu haben. Und es hat sich gelohnt, dieser Salat kam gestern auf einer Einladung prima an. Vielen Dank, Rosa Wolf!

Die Zutaten: Ein kleiner Rotkohl, ca. 400 gr., zwei kleine Orangen, 200 gr zerbröckelter Schafskäse, eine handvoll gehackte Walnüsse, 2 in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln, 1 EL Olivenöl, 1 EL Walnussöl.

Die Mengenangaben sind ungefähre Angaben. Ich erwähnte ja bereits, dass ich experimentierte. Bei der Zubereitung folgt einfach euerem Geschmack. Ob es nun mehr Nüsse sind, oder weniger Käse ist letztlich eine Frage euerer eigenen Vorlieben.

Den Rotkohl hobeln oder mit einem sehr scharfen Messer in schmale Streifen schneiden. Ich mag dasSchneiden mit dem Messer mehr. Die Streifen werden etwas stärker, der Salat bleibt knackiger. Damit der Salat dennoch gut durchzieht gebe ich das Öl hinzu und knete das Kraut 3-5 Minuten durch.
Dann schneide ich die  Orangen ungeschält in Schnitze. Die Schale entferne ich so großzügig, dass die Schnitze auch von der weißen Haut befreit sind. Diese teile ich in 2-3 Stücke und gebe sie zum Kraut. Die Schalen drücke ich über dem Salat aus. Der so gewonnene Saft unterstreicht die fruchtige Note dieser Kombination nochmal.
Jetzt gebe ich nur noch die Nüsse, die Frühlingezwiebeln und den Käse dazu, schmecke mit Salz und Pfeffer ab, und fertig ist eine Rotkohlvariante, die jedes Büffet bereichert.

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Schulbrot vom Dienstleister

Unter der großen Auswahl an Bäckereien vom echten kleinen Handwerksbetrieb in Familienbesitz bis zur Brotfabrik gibt es hier einen Großproduzenten, der sein Brot und seine Teiglinge in ganz Baden-Württemberg ausliefert.
Sein Marketing ist ansprechend. So ansprechend, dass man schon mal genauer hinsehen muss, bevor man ein Produkt und seine Anpreisung hinterfagt.
Zum Beispiel das „Pausenbrot“, ganzseitig beworben im EDEKA-Heft. Ein Appetit anregendes Bild einer reichlich belegten Vollkorn- oder Körnerstulle mit Wurst, Thunfisch oder Käse, Salat, Tomate, einer Creme, Kräutern. Das fand ich mal was anderes und nahm mir vor, das zu probieren. Das Ergebnis war ordentlich: zwei zwar recht kleine Scheiben Brot, aber ausgewogener und reichlicher belegt als jedes Brötchen, in dem man zwischen zuviel Salatblättern nach dem namensgebenden Belag suchen muss. Ob es eine Schülerin in der Mittagspause satt macht, wage ich zu bezweifeln. Der Preis – sagenhafte 3 Euro!

Nun kann die freie Konsumentin ja eigentlich selbst entscheiden, ob sie für ein belegtes Brot soviel Geld ausgeben möchte. Unverschämt fand ich jedoch den in der Anzeige zum Bild gehörenden Text, der diese freie Entscheidung wohl auszuhebeln beabsichtigt.
Da wird ein Bild heraufbeschworen von Mutter oder Vater, selig vom Strandurlaub träumend, bis einen der Wecker um 6:30 Uhr unsanft in die Realität zurückholt. Und Realität bedeutet hier: Chaos. Der Ernährunsbeauftragte der Familie hat vergessen, die gesunden Tomaten zu kaufen, statt dem guten Vollkornbrot gibt es nur noch Toast, der Belag ist auch nicht das richtige, und dazu noch nörgelige und anspruchsvolle Kinder, die Pausenbrote nur dann geruhen zu essen, wenn die Zutaten stimmen.
Einfache Lösung: Teures „Pausenbrot“ auf dem Weg zur Schule gekauft.

Perfide wird auf die allgemein gestiegene Belastung der arbeitenden Bevölkerung angespielt, die bei all dem anderen Stress nicht immer den perfekten Lebensmitteleinkauf bewältigen kann, und der dann die freundliche Großbäckerei mit einem Superprodukt aus der Klemme hilft. Für das entsprechende Extrageld, versteht sich.
Bravo, kann ich nur sagen. So zieht man sich eine abhängige Klientel heran, die sich aufgrund der erwähnten Belastungen ausgerechnet in einem zentralen Lebensbereich, dem täglichen Essen, keine Mühe mehr machen soll, sondern sich Dienstleistungen wie „Schulbrot schmieren“ gegen erheblichen finanziellen Mehraufwand erkaufen soll. Konsumentenmanipulation pur. Der Gipfel der Überzeugungsarbeit ist dann der letzte Satz, hier vollständig zitiert: „Aber das allerbeste ist: Sie können jeden Tag eine Viertelstunde länger vom Strand träumen.“
Das ist bei Manchem schon zum Lebensstil erhoben, auf Kosten gemeinsamer Mahlzeiten: „Eat Out“ – Designerküche im Haus, Fertigessen gekauft.

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Arm aber Bio! – Buchbesprechung

Kann man mit schmalem Geldbeutel gutes und gesundes Essen auf den Tisch bringen? Man kann, hat Rosa Wolff getestet und herausbekommen. Dabei hat sie es sich nicht leicht gemacht.
Angeregt durch die provokanten Äußerungen Thilo Sarrazins, der vorrechnete, dass man mit täglich 4,35 €, dem Hartz IV- Satz für Essen und Trinken durchaus genug zu hat, wollte sie wissen: kann man sich von diesem geringen Betrag auch biologisch ernähren?

Sie packte alle Vorräte weg und fing quasi bei „null“ an. Ihre Überlegungen zum Speisezettel und die Auflistung der Einkäufe inklusive Nährwert und Preis ergeben ein tägliches, teilweise sehr amüsantes Protokoll über vier Wochen, in denen sich so nach und nach ein paar Erkenntnisse herauskristallisieren:
Mit wenig Geld den Teller täglich zu füllen ist anstrengend. Dauernd ist man am Rechnen, auf der Suche nach billigen Produkten, und gezwungen zu Kompromissen. Billiger kann es werden, wenn man selbst viel macht (zum Beispiel Brot). Das heißt – man verwendet viel Zeit auf das Kochen. Auch wenn man saisonal einkauft, kann man sich nicht alles leisten. Gelegentlich möchte der Mensch sich auch etwas gönnen, was im Budget eigentlich nicht drin ist. Möglich ist das, wenn man nicht täglich, sondern wöchentlich abrechnet. Ein derart sparsames Leben auf Dauer ist möglich, aber nicht wünschenswert.
Not macht bekanntlich erfinderisch, und so probiert die Autorin auch gerne mal Sachen aus, die sie bisher nicht gemacht hat. Dabei kommen schmackhafte Gerichte heraus, und sie lässt uns an ihren Rezepten teilhaben.
Dass diese Lebensumstellung nicht nur anstrengend und manchmal schambehaftet sein, sondern auch ihre schönen Seiten haben kann, das kommt durch, wenn Rosa Wolff beschreibt, wie es ihr trotz allem gelingt, Gäste zu bewirten, oder wie sie ein Picknick im Englischen Garten veranstaltet.
In eingeschobenen Info-Seiten listet sie Einrichtungen auf, die das Leben mit wenig Geld erleichtern können, wie zum Beispiel Tauschringe. Es gibt Infos über eine Verwertung von Lebensmitteln, bei der nichts verkommt. Eine Adressliste von Bioprojekten für Kinder, und vieles mehr. Mag auch der Herr S. aus B. eine Ursache für das Thema gewesen sein, so weist Frau Wolff doch immer wieder deutlich darauf hin, dass ihr Büchlein nicht dazu dienen soll, dessen Hartz IV-These zu untermauern. Im Gegenteil, mit viel Humor und Ironie nimmt sie die Aufschlüsselung der einzelnen Hartz-IV-Posten auseinander. Ob sie unsinnig, anmaßend oder unmöglich sind, überlässt sie ihren Lesern.

Nach der recht kurzweiligen Beschreibung dieser vier Wochen, die mit einer überraschenden Einsicht enden, folgen die Rezepte. Sie lesen sich allesamt lecker und verlocken zum Nachkochen.

Rosa Wolff
http://www.arm-aber-bio.de
Arm, aber Bio!
Edition Butterbrot
ISBN 978-3-9813469-1-6

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Suppe aus Butterrübchen und Birnen

teltower rübchen auf dem markt

Zuckerrübchen

Warum nicht mal heimisches Obst in einer Suppe verarbeiten? Zur Zeit gibt es noch verschiedene Sorten Birnen aus der Region, deren Süße einen schönen geschmacklichen Kontrast zur Schärfe der Butterrübchen bilden. Eine echte Wintersuppe, wärmend und erfrischend zugleich.

Guten Appetit!

1 mittlere gehackte Zwiebel, 1 EL Sonnenblumenkernöl oder Butter, 3 mittlere Butterrübchen, geschält und in Würfel geschnitten, 3 große reife Birnen ohne Kerngehäuse und in Würfel geschnitten, 1 Tl getrockneter Thymian ¼ l Gemüsebrühe, Pfeffer zum abschmecken.

Die Zwiebel in Butter oder Öl glasig dünsten. Die gewürfelten Butterrüben und Birnen, sowie den Thymian dazugeben und noch ca. 2-3 Minuten weiterdünsten. Bei geschlossenem Topf noch ca. 20-25 Minuten köcheln, bis die Gemüsestücke weich sind. Das gegarte Gemüse mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren und noch soviel Gemüsebrühe dazugeben, dass die Supe die gewünschte Konsistenz erhält.

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Wintergemüse

Wer in diesen Wochen durch die Gemüseabteilung von Discountern oder so manchem Supermarkt geht, bekommt den Eindruck, dass der Winter außer Kürbissen, Möhren, Lauch, Rote Beete und Kartoffeln nicht viel zu bieten hat. Schon anders sieht es in Bioläden aus, oder in den Gemüsekisten, die man im Gemüseabo beziehen kann. Hofläden und dann natürlich die Märkte bieten ebenfalls eine breite Auswahl dessen, was in den kalten Monaten in der Region wächst.

Hier findet man nicht nur mehr als eine Kürbissorte, sondern alte, lange ignorierte Gemüsesarten wie die Pastinake, Butterrübchen, Teltower Rüben, Steckrüben, verschiedene Kohlsorten, Wirsing, Meerettich, den wiederentdeckten Vulkanspargel, Topinambur, Winterspinat, der mit den kräftigeren Blättern und Stengeln, Endivie, und noch viel mehr. Sich umzusehen lohnt wirklich. Die Bäuerinnen geben gerne Auskunft, wenn man mal nicht weiß, was man mit einem bestimmten Gemüse machen kann.
Diese Gemüse versorgen uns im Winter mit den nötigen Vitaminen und Nährstoffen. So enthält die Steckrübe zum Beispiel einen hohen Anteil an Vitamin C und Calzium und etwa halb so viele Kohlehydrate, wie die Kartoffel.
Die Zubereitung kann zwischen einfach und rustikal bis elegant liegen, je nachdem, worauf man gerade Lust hat. In den nächsten Wochen findet ihr hier also ab und zu Rezepte für diese Gemüse.

Der Tipp für heute: verwendet doch mal bei Kartoffelbrei oder Kartoffelgratin ein Drittel Butterrübchen. Der Kartoffelbrei wirkt fluffiger und schmeckt etwas frischer durch die leichte Schärfe der Rübchen. Im Kartoffelgratin schmeckt man die Rübchen als eigenständiges Gemüse heraus, das ist auch sehr fein und mal was anderes.

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LIVE LOVE LAUGH – and WRITE!

Kuechenliesels Purzeltag

Ooops, fast hätte ich das übersehen: Am 3. Januar 2012 feiert dieses Blog den zweiten Geburtstag! Vor genau einem Jahr habe ich die kuechenliesel zum Leben erweckt.  Aufgrund technischer Schwierigkeiten und allerlei beruflicher Ablenkungen war dann erstmal Ruhe im Kartong bis März. So richtig losgegangen ist es dann ab Juni.

Also. Ein guter Grund zum Feiern! Und Rückschau zu halten.

Erstmal: es hat riesigen Spaß gemacht. Und das tut es noch immer. Ich kann mich erinnern, dass ich schon immer geschrieben habe. Mit 7 Jahren verfasste ich den ersten Western. Jawohl. Dass ein kleines Gör nicht gleich einen Verleger findet, war mir so klar wie dicke Kloßbrühe. Und so schrieb ich unverdrossen weiter. Komischerweise habe ich aber nie Tagebuch geführt.

Im Lauf der Jahre entdeckte ich, dass mir die kurze Form liegt, was ich zuletzt bei Qype erfolgreich auslebte. Von all den Beurteilungsportalen, die ich so getestet habe, ist mir Qype immer noch das liebste: nordisch frisch, breit gefächerte Altersstruktur der NutzerInnen, gut vorstrukturiert, guter Support, und nette Community. Leider ist dort von meinen Beiträgen nichts mehr zu finden.

Zurück zur Küchenliesel. Was habe ich in diesen zwölf Monaten Bloggen gelernt? – Schau als Neuling ruhig mal in die Tipps von WordPress. Schau, was andere machen. Rette dich mit einem ehrlich gemeinten und interessanten Mini-Kurzbeitrag über Schreiblücken aus Zeitmangel. Finde andere interessante Blogs (das ist nicht schwer, oder?). Mut zur Lücke. Mach dir keinen Druck, wenn es mal nicht so leicht läuft. Genieße es in vollen Zügen, wenn es richtig gut läuft!

LIVE, LOVE, LAUGH – and WRITE!

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WordPress – Jahresrückblick 2011

Ein frohes neues Jahr allen meinen Leserinnen und Lesern!

Als Neuling in der Bloggersphäre kann man schon zum Statistikfreak werden. Dabei finde ich gar nicht so interessant, wie oft der Blog aufgerufen wurde. Aber ich schaue gerne nach den Suchbegriffen, mit deren Hilfe man mich gefunden hat.

Ansonsten kann ich nur sagen – ich freue mich über meine regelmäßigen Besucherinnen und Besucher und danke euch für euer Interesse an der Kuechnliesel.

Hier geht´s also zum Jahresbericht von WordPress.

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 1.200 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 20 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Ein frohes Neues Jahr 2012! – Happy New Year! – Feliz Ano Nuevo!

Euch allen wünsche ich ein gutes, frohes Neues Jahr 2012. Möge euch alles gelingen, was ihr euch vornehmt. Habt Frieden im Herzen, spürt das Glück, und – genießt!

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